Der Ort Vockerode hat seinen Namen möglicherweise durch die Natur erhalten, was in dieser Region seltsam ist, da keine andere Ortsbezeichnung mit der Endung -rode existiert. Diese ist eher typisch für das Gebiet des Harzes oder Thüringens. Seit langem besteht die Annahme, dass Vockerode nach einem wüst gewordenen Ort im Südharz benannt ist, dessen Bewohner in den Gau Nicici umsiedelten.
Das ursprüngliche Walddorf könnte durch Rodung entstanden sein. Im Jahre 1400 wird der Name Vogkerode erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehört in dieser Zeit zu den Dörfern jenseits der Mulde, die wegen der Mühlfahrten Brückenfreiheit in Dessau genossen.
Eine Urkunde vom 10.10.1313, in der Kaiser Otto II. das Kloster Ilfeld mit dem Patronatsrecht der Kirche zu Vockerode bezieht, gilt nach Bernhard Heese, dem Vockerode im Harz. Fürst Bernhard von Bernburg bestätigt 1318 die Schenkung seines Vetters Otto II. von Ascharien, die das Kloster Ilfeld mit dem Patronat der Kirche zu Vockerode betrifft. Die Kirchenruine mit dem Namen Vockerode liegt bei Hermannsacker, im Harz. Das Gebiet befindet sich mehrerer Jahrzehnte im Besitz der Grafen von Anhalt, so dass dies nicht abwegig wäre. Zu den Siedlern aus Thüringen oder dem Harz kamen wohl Niederländer und Flamen in den Ort. Das zum Amt Dessau gehörende Vockerode hat schätzungsweise 40 bis 50 Einwohner, die hauptsächlich Land- und Viehwirtschaft betreiben.
Wie im Verzeichnis der Kunstdenkmale Sachsen-Anhalt angemerkt, wird Vockerode bereits 1345 mit der Bezeichnung Wockerode als Besitzung des Klosters Nienburg genannt. Zu dieser Zeit soll es zum Konvent Mildensee gehören. Darin heißt es: "Nach der Meinung einiger Forscher liegt Vockerode auf der Mark der Wüstung Pozelewe, das frühere Vockerode (C.D.A. I 500 ff.) (auch Vogkenrode, 1400 erwähnt, C.D.A. V 304) lag weiter entfernt von der Elbe nach Süden zu. Einige Ackerstücken, die nach dem 'Kapen' zu liegen, heißen noch heute das alte Dorf (Mitt. 2. Bd. H. 3 S. 176)".
Im Jahre 1480 wird der heutige Ort mit dem Ortsnamen Vockerüd urkundlich als Besitz des Klosters Nienburg erwähnt. In dem brüderlichen Erbvertrag zwischen dem Fürsten Georg und seinem Bruder Ernst von 1494 wird festgelegt, dass bei Tode das Dorf Fockerode den Erben des Fürsten Ernst zusteht. Anderen Quellen zufolge erscheint erst 1547 der Name Vockerode erstmals in seiner heute üblichen Schreibweise.
Vockerode liegt östlich von Dessau in der Elbaue 60 m hoch. Die Kreisstraße, die über Jonitz und Naundorf nach Wörlitz führt, bildet innerhalb des Ortes die Hauptstraße, hier reihen sich die großen Gehöfte aneinander. Aus ihnen ragt, wie die übrigen der Häuserreihe eingefügt, die Kirche empor, ein Backsteinbau mit schönem Doppelturm. Der Vater Franz hat 1812 bauen lassen. Der Kaplan, das ist der zweite Geistliche von Wörlitz, ist Pfarrer von Vockerode. Kleiner Wohnstätten liegen im SO und NO, im N und W, meist an einzelnen Straßen verstreut. An einer Seitenstraße, deren Fortsetzung zum Sieglitzer Berge führt, steht die Oberförsterei. Das Dorf ist gegen Hochwasser stark verwallt. Nördlich von seinem O-Ausgange führt neben dem Hafen eine Wagenfähre über den nahen Elbstrom.
Vogkenrode, das Dorf auf der Rodung des Vocko, erscheint urkundlich 1400 (Um 1400 Plebanus in Vockenrod). Auch das Dessauer Landregister hat noch die Namensform (1547/49), daneben aber die jetzt übliche. Vockerode für den Nachfolger des 1166 urkundlich erwähnten Pozelewe (I 500) zu halten ist erst dann gestattet, wenn dieser Behauptung kräftigeres Beweismaterial zu Hilfe kommt, als es bisher der Fall war. Der Flurname das alte Dorf (südlich dicht bei Vockerode) deutet wohl auf Verlegung on Vockerode. Sicheres war bis jetzt nicht zu ermitteln. Unweit Vockerode liegt inmitten prächtiger Forsten der Sieglitzer Berg (68 m), on den Umwohnenden kurz der Sieglitzer genannt, dazu ein Waldwirtschaftshaus, in dessen Umgebungen Spuren der baulichen Tätigkeit des Fürsten Leopold Friedrich Franz erhalten sind. Wegen ihrer landwirtschaftlichen Reize übt diese friedliche Waldstelle große Anziehungskraft auf die Nachbarortschaften aus.
Das Vockerode des Dessauer Landregisters hatte 8 Hüfner und 14 Kossaten. 1867 waren 28 Anspänner und 21 Kossaten im Dorfe. 1787 sind 370 Einwohner gezählt worden. 1818 wohnten in 58 Häusern 413, 1830 in 61 Häusern 454, 1871 in 81 Häusern 515, 1900 in 88 Häusern 437 Leute (Vockeröder Forstbezirk und Sieglitzer Berg eingeschlossen), und zwar 436 Evangelische und 1 Katholik, 88 Ehemänner und 76 Ehefrauen, 8 Witwer und 32 Witwen, 115 männliche und 118 weibliche Ledige, auf 105 Haushaltungen verteilt. 1904 88 Häuser + 3 (Forstbezirk) + 1 (Sieglitzer Schloßbezirk), 1905 insgesamt 445 Einwohner. Gemeindebezirk 379,66 ha (266 Äcker und Gärten, 90,64 Wiesen, 7,19 Haus- und Hofräume, 15,83 ha Wege, Gewässer und anderes,), Forstbezirk 2150,40 ha (61,98 Äcker und Gärten, 1067,14 Wiesen, 14,87 reiche Weiden, 0,12 Haus- und Hofräume, 0,39 Unland, 109,29 Wege, Gewässer und anderes, 43,03 Weidenheger, 190,94 Mittelwald, 596,67 Eichen-Plänterwald, 17,05 Birken, Erlen, Espen, 25,95 anderes Laubholz (Plänterwald), 22,97 ha Fichten-Plänterwald). 86 Häuser hatten Viehstand, und zwar 71 Pferde, 408 Rinder, 2 Hammel, 421 Schweine, 102 Ziegen, 151 Gänse, 33 Enten, 1626 Hühner und 1 Puter; 142 Bienenstöcke ohne, 72 mit beweglichen Waben.1867 gibt Siebigk 87 Pferde, 77 Rinder, 9 Schafe, 166 Schweine und 46 Ziegen an.
Hier ein paar wichtige Jahreszahlen aus der Geschichte der Gemeinde Vockerode mit den dazugehörigen Ereignissen. Die kursiven Angaben dienen zur besseren Orientierung.
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 997 | Nennung der Burg auf dem Sieglitzer Berg (25 |
| 1004 | Die Burg auf dem Sieglitzer Berg ist Hauptort eines Burgwards. (25 |
| 1400 | Erste urkundliche Erwähnung von Vogkerode (25 |
| 1400 | Vockerode gehört zum Amt Dessau des Fürstentums Anhalt-Dessau (25 |
| 1480 | Erwähnung von Vockeröd als Besitz des Klosters Nienburg (25 |
| 1494 | Nennung des Ortes als Fockerode im Erbvertrag zwischen Fürst Georg und den Erben des Fürsten Ernst (25 |
| um 1500 | Die ersten Siedler kommen aus Thüringen sowie aus den Niederlanden und Flandern. Vockerode hat 40 - 50 Einwohner und ist dem Amt Dessau zugehörig. Die Einwohner befassen sich hauptsächlich mit Land-, Forst- und Viehwirtschaft. |
| 1500 | Das Land wird von Hüfnern und Kossaten bewirtschaftet. |
| 1517 | Beginn der Reformation mit der Veröffentlichung Luthers Thesen in Wittenberg |
| 1540 | Die Kapelle auf dem Kirchberg und der dazugehörige Friedhof werden erstmalig erwähnt. (26 |
| 1547 | Im Schmalkaldischen Krieg zwischen Kaiser Karl V. und dem Schmalkaldischen Bund wird Vockerode von kaiserlichen und spanischen Truppen belagert. Von neunzehn Häusern werden elf in Schutt und Asche gelegt. in einer Urkunde taucht erstmalig der heutige Name Vockerode auf. |
| 1549 | Vockerode zählt 19 Gehöfte |
| 1594 | Bald nach der Reformation haben die Pröbste in Wörlitz das Pfarramt in Vockerode an die Kaplane abgetreten. |
| 1614 | Im Saalbuch werden David Oswald Richter als Erbrichter sowie die 3 Schöppen Debes Gripitzsch, Andreas Kesebier und Augustin Nagel genannt. 26 Gehöfte und 180 Einwohner (25 |
| 1618 | Beginn des Dreißigjährigen Krieges |
| 1618-1648 | Ein Teil der Wallsteinischen Kürasserie gehe am Stieglitzer Berg über die Elbe, um Graf Ernst von Mansfeld (auf Seiten der Protestanten) in den Rücken zu fallen, der in diesem Gefecht bei Dessau unterlag. Während des 30jährigen Krieges wütet in Vockerode die Pest. Die Vockeroder dürfen die Gemeinde nicht verlassen, es drohen den Zuwiderhandelnden harte Strafen. Krieg und Pest sorgen dafür das sich keiner mehr dort aufhalten will. |
| 1626 | Am 26. April gehen Wallensteinische Kürassiere nahe des Sieglitzer Berges über die Elbe und nutzen dabei vermutlich eine in der Nähe gelegene Furt durch die Elbe (25 |
| 1632 | Ausbruch der Pest (25 |
| 1636 | Plünderung des Ortes durch dänische Truppen (25 |
| 1636 | Am 29. Januar Brandschatzung der Löbbenbrücke durch sächsische Truppen. (25 |
| 1637 | Einquartierung von 50 Dragonern zur Überwachung der Überführung zweier Fährkähne im April 1637 (25 |
| 1642 | Plünderung des Ortes durch kaiserliche Truppen |
| 1648 | Ende des Dreißigjährigen Krieges |
| 1660 | Erster Nachweis einer Schule (25 |
| 1665 | Errichtung eines Forsthauses an gleichem Platz wie der Vorgänger- und Nachfolgebau (25 |
| 1682 | Erneuerung des Kirchturms (25 |
| 1683 | Erste Erwähnung der Schiffsmühle Vockerode |
| um 1700 | Nach 1700 wird von der Familie Rathmann ein Fährbetrieb über die Elbe betrieben. Über diese Fähre läuft der Handelsweg Halle-Dessau-Berlin. Personen, Güter und Pferde werden über die Elbe gefahren. |
| 1700 | Die Verschiffung und das Flößen von Holz bildet neben der Fischerei und der Landwirtschaft eine wesentliche Erwerbsquelle. |
| 1701 | Am 15. Februar Gründung einer Schule im Haus von Christian Simon. (25 |
| 1702 | Der Kirchturm erhält eine Uhr. (25 |
| 1704 | Erwähnung eines Schulneubaus in der Bäckergasse |
| 1707 | Fürst Leopold I. lässt am Kapengraben eine Getreide-, Öl- und Schneidemühle erichten. Diese Mühle ist bis 1887 in Betrieb. Vor Erbauung der Kapenmühle befand sich auf der Elbe eine Schiffsmühle, die bis 1708 in Betrieb war. Zu dieser Zeit lässt der Fürst mit Hilfe holländischer Deichbauern auch den Elbwall anlegen, der später erhöht wurde. |
| 1770 | Vockerode gehört zum Amt Oranienbaum. (25 |
| 1771 | Deichbruch des neuen Elbdeiches während des Sommerhochwassers |
| 1772/73 | Bau des Rauhen Wachhauses nach Plänen von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff als Deichwärterhaus (25 |
| 1784 | Anlage der Allee zum Berting (25 |
| 1785 | Vockerode wird dem Amt Wörlitz zugewiesen. (25 |
| 1788 | Bei starkem Eisgang wird der Elbwall durchbrochen, der Strom nimmt das letzte Haus an der Fähre mit und überschwemmt das ganze Dorf. |
| 1791 | Das Erbrichterhaus in Vockerode wird auf Veranlassung des Fürsten Franz gebaut. Die Hauptkosten trägt der Fürst. Der damalige Schulze Christian Richter muss 500 Taler dazugeben. |
| 1793 | Errichtung des Burgtors auf dem Sieglitzer Berg (25 mehr... |
| 1799 | Februar - Deichbruch des Elbwalles nahe der Fähre |
| 1800 | Anlegen von Admiral Nelson und Lady Hamilton mit einem Wasserfahrzeug an der Stelle der später als Nelsonhügel bezeichneten Anhöhe (25 mehr... |
| 1806 | Napoleon beginnt den 4. Koalitionskrieg gegen Preußen und Sachsen |
| 1809 | Französiche Truppen plündern den Ort. Die Vockeröder setzen sich mit Mistgabeln zur Wehr, worauf sich die Truppen zurückziehen. (25 |
| 1812 | Am 11. Juni - "Vater Franz" lässt die zweite, heutige Kirche im gotischen Stil erbauen. |
| 1813 | Am 11.Juni kommt Napoleon durch Vockerode, um den Fürsten Franz zu besuchen. Aus dem Gefecht bei Kitzen (Leipzig) zurückgekehrte Lützower Jäger, Husaren und Ulanen überqueren am 18.Juni in der Nähe des weißen Wachhauses auf der Flucht vor den Franzosen die Elbe, wobei ihnen die Vockeroder Heinrich Born und Friedrich Käsebier sowie die Gebrüder Andreas und Christian Nehring Hilfe leisten. Als Vergeltungsmaßnahmen werden einige Einwohner als Geißeln nach Dessau verschleppt, aber auf Fürsprache des Stadtkommandanten wieder freigelassen. mehr... |
| 1813 | Am 11. Juni zieht Napoleon durch den Ort. (25 |
| 1818 | Der Ort hat 58 Häuser mit 413 Einwohnern. |
| 1826 | Abbruch des Grabmales auf dem Drehberg (25 |
| 1833 | Der Ort hat 61 Häuser, 454 Einwohner, unter denen sich 7 Vollspänner und 7 Halbspänner befinden. |
| 1845 | 1. April - Überschwemmung des Dorfes durch mehrere Deichbrüche (25 |
| 1850 | In diesem Jahr wird im Westen von Vockerode mit dem Bau einer Ziegelei begonnen. Der benötigte Lehm für die Verarbeitung wird vor Ort im Kapenweg abgebaut. 1897 wird die Produktion eingestellt. |
| 1866 | Deutscher Krieg zwischen Deutschen Bund und Königreich Preußen und in der Folge 1871 Beitritt des Herzogtum Anhalts zum Deutschen Reich |
| 1907 | Brand des Gasthofes "Zur schönen Eiche" und Neubau als Gasthof "Zur Linde" (25 |
| 1912 | Wahl der Kreistagsmitglieder aus Vockerode (25 |
| 1913 | Am 13. März wird die Freiwillige Feuerwehr Vockerode gegründet (25 |
| 1914 | Beginn des 1. Weltkrieges |
| 1914 - 1918 | Im I. Weltkrieg werden zehn Vockeroder getötet. Um ihrer zu erinnern, steht auf dem Nelsonhügel ein Gedenkstein als Kriegerdenkmal. mehr... |
| 1918 | Am 12. November wird aus dem Herzogtum Anhalt eine Republik, da Prinzregent Aribert sich nach Straßendemonstrationen gezwungen sah, im Namen des noch minderjährigen Herzogs Joachim Ernst von Anhalt und der gesamten anhaltischen Fürstenfamilie auf den Thron zu verzichten. |
| 1918 | Ende des 1. Weltkrieges |
| 1919 | Entstehung der Weimarer Republik |
| 1920 | Nach dem Ende des I. Weltkrieges müssen von der Gemeinde Vockerode Reparationsleistungen in Form von Holzlieferungen erbracht werden. Im Kapenweg werden prächtige Eichen gefällt und zur Anhaltischen Forstverwaltung nach Roßlau transportiert. Vockerode erhält den Anschluss an das Stromnetz, die erste Wasserleitung wird gebaut. |
| 1922 | Anschluss der Schule an das Stromnetz (25 |
| 1926 | Gründung des Schießverein "Elbstrand" als Schützenverein mit 20 Mitgliedern (25 |
| 1930 | Vockerode ist ein Bauern- und Fischerdorf. Darüber hinaus betreiben einige Handwerksmeister, z. B. Schmiede, Stellmacher und Böttcher ihr Gewerbe. Es gibt drei Gastwirtschaften und eine Schule, in der acht Klassen von nur einem Lehrer in einem Raum unterrichtet werden. |
| 1932 | Die Elbe bildet die Grenze zwischen den Kreisen Dessau und Zerbst. Durch die Veränderung des Stromlaufes kommt die Halbinsel Matzwerder vom linken auf das rechte Elbufer; also von der Dessauer auf die Zerbster Seite. Der Kreis Dessau muss ein Stück Land an den Kreis Zerbst abtreten. |
| 1933 | Ende der Weimarer Republik und Beginn der Nazidiktatur. |
| 1933 | Vockerode hat 401 Einwohner. (34 |
| 1934 | Am 01. Mai Einweihung des Dingplatzes auf dem Drehberg durch die Hitlerjugend (25 |
| 1935 | Abschluss der Elbbegradigung am so genannten Kurzen Wurf durch einen Durchstich und die Umleitung der Elbe in eines neues Flussbett (25 |
| 1937 | Im Frühjahr wird mit dem Bau des Kraftwerkes und der Kraftwerkssiedlung begonnen. |
| 1938 | Am 5. November wird der Auobahnabschnitt Vockerode übergeben. Baubeginn war im Jahr 1937. Ebenfalls in diesem Jahr wird mit dem Bau der Autobahnbrücke über die Elbe begonnen, die in einer Bauzeit von 14 Monaten errichtet wird. Die Inbetriebnahme erfolgt 1939. |
| 1939 | Beginn des 2. Weltkrieges |
| 1939 | Vockerode hat 815 Einwohner. (34 |
| 1940 | Das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr am Dorfplatz wird fertiggestellt. Baubeginn war 1938. |
| 1943 | Erster Luftschutzarlarm in Vockerode und Abwurf einer Notbombe durch amerikanische Luftverbände nahe des Kraftwerks (25 |
| 1945 | Am 27. April kommt die amerikanische Armee in den Ort (25 |
| 1945 | Am 02. Mai Plünderung einer Russischen Kommission und infolgedessen einen Tag später der Abzug der Amerikaner (25 |
| 1945 | Im Zweiten Weltkrieg lassen 35 Männer ihr Leben. (25 |
| 1945 | Am 08. Mai Ende des Zweiten Weltkrieges |
| 1945 | Im September nimmt unter Leitung des Bürgermeisters die Bodenreformkommission ihre Arbeit auf. Bis zu 260 Umsiedler aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, besonders aus dem Kreis Asch, werden nach Vockerode umgesiedelt |
| 1949 | Am 07. Oktober wird die DDR auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone gegründet |
| 1952 | Im Zuge der Zentralisierung der DDR wird das Land Sachsen-Anhalt aufgelöst und die Bezirke Halle und Magdeburg gebildet |
| 1990 | Am 3. Oktober trat die DDR der Bundesrepublik bei. Der Bezirk Halle wird aufgelöst und das Land Sachsen-Anhalt entsteht wieder. |
| 1994 | Bei der Kommunalwahl am 12. Juni wird Georg Schwarzer (FDP) zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt. |
| 2001 | Am 02. Juli erfolgte der erste Spatenstich für das Gewerbegebiet West |
| 2001 | Im Juli wird der Denkmalschutz für das Kraftwerk Vockerode aufgehoben. (25 |
| 2001 | Am 22. September werden die vier Schornsteine des Kohlekraftwerkes, welche über Jahrzehnte das Ortsbild prägten, gesprengt. |
| 2001 | Deklarierung der Kraftwerkssiedlung als Baudenkmal durch das Landesamt für Denkmalpflege (25 |
| 2001 | Bei der Bürgermeisterwahl am 13. Mai wird Rüdiger Schmidt (SPD) mit 80,5% der Stimmen zum ehrenamtlichen Bürgermeister bestimmt. mehr... |
| 2002 | Im August übersteht Vockerode die Jahrhundertflut der Elbe ohne größere Schäden. Die Deiche halten den Wassermassen Stand. |
| 2009 | Vom 05. bis 06. Juni feierte Vockerode das traditionelle Wanderwegfest. Trotz Dauerregen am Nachmittag kamen viele Besucher und nutzten u.a. auch die Gelegenheit den Kirchturm zu besteigen. |
| 2009 | Am 07. Juni fanden die Kommunalwahlen 2009 statt. Die Wahlberechtigten waren aufgerufen die 12 Mitgleider ihres Gemeinderates neu zu bestimmen. mehr... |
| 2009 | Bei der Bürgerbefragung zur Bildung der Einheitsgemeinde "Oranienbaum-Wörlitz" am 29. November stimmen nur 566 von 1.422 Wahlberechtigten ab. Im Endergebnis lehnt die überwiegende Mehrheit, 522 sagten "Nein", die Bildung der Einheitsgemeinde ab. (33 |
| 25) | Pinkert, Ines; unveröffentlichte Diplomarbeit: Diplomarbeit zur Geschichte Vockerode - 2001 |
| 26) | Apel, Ingrid et al.; Gemeinde Vockerode: Aus der Ortsgeschichte von Vockerode - 2001 |
| 33) | Mitteldeutsche Zeitung; MZ-Verlag : Tageszeitung - 2009 |
| 34) | Statistik des dt. Reichs; Amtliches Gemeindeverzeichnis: Band 550 - 1940 |
| 38) | Weyhe, Emil; Herzogliche Hofbuchdruckerei C. Dünnhaupt: Landeskunde des Herzogtums Anhalt - 1907 |
Die komplette Aufstellung der für die Erstellung dieses Webprojektes verwendete Literatur findet Ihr im Literaturverzeichnis.